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Sprung in deutsche Spitze

Zweiter Platz für Juniorfahrer Burgard

Spannenden Rallyesport auf hohem Niveau boten 56 Teams aus Deutschland und neun europäischen Ländern bei der ADAC Eifel Rallye. Zwei Tage lang gab es spektakuläre Rallyeszenen zwischen Daun und Wittlich.

Mit ganz vorne dabei: Juniorfahrer Joachim Burgard (23 Jahre, PSV Wengerohr, ADAC Mittelrhein) und sein Beifahrer Rolf Schneider (AC Idar-Oberstein) vom MLX-Juniorteam. Im ADAC-Rallye-Junior-Cup erzielten sie auf ihrem Polo Gti nach bravourösen 16 Wertungsprüfungen ihre bisher beste Platzierung, den 2.Platz.

Über 152,4 Rallyekilometer ging es hauchdünn in der Spitzengruppe zu, bei der Burgard stets ganz vorne fuhr. Nicht auf Biegen und Brechen zu gewinnen war sein Motto. Es galt für den Wittlicher Motorsportler fehlerfrei, beherzt und mit sauberem Fahrstil vor heimischer Kulisse zu überzeugen.

Noch vor der 1. Etappe behob das Mechanikerteam bis in die Nacht hinein Fehler am Motor. Daumendrücken, dass die Technik hält, war nun angesagt.

Bei ihrer Station am ersten Abend in Wittlich kam Burgard sogar als Führender der Junioren an. Bis zur 14. Wertungsprüfung behauptete er sich hier bei stärkstem Druck von seinen routinierten Rallyekollegen. Vier Spitzenfahrer lagen kurz vor Rallyeende mit einem Abstand von lediglich 20 Sekunden hauchdünn zusammen.

Im Finale, der legendären Wertungsprüfung "Mantaloch", trennten das Team Burgard / Schneider nur ganze 5,3 Sekunden vom führenden Sebastian Vollak (Solingen) mit seiner Beifahrerin Kathi Wüstenhagen (Berlin). Burgard ließ mit 8,2 Sekunden Rückstand Markus Fahrener (Korb) mit Beifahrer Marcus Poschner (Leonberg) auf Platz drei hinter sich.

Nach 6 Rallyes in ganz Deutschland schließt Burgard, auf dem 5.Platz im Gesamtklassement liegend, die Saison ab. Organisationsleiter Armin Kohl (Wittlich), Rallyeleiter Karl Fries (Daun) und ADAC Mittelrhein Präsident Dieter Enders feierten bei der Siegerehrung mit zahlreichen heimischen Fans der Eifel- und Moselregion das Team Burgard / Schneider.

In ihrer zweiten Rallyesaison schaffte das Team damit bereits den Sprung in die Spitze der 1. Liga der deutschen Rallyefahrer in der Klasse bis 27 Jahre.